Stellenbosch
Alleen mit 300 Jahre alten Eichen prägen das Bild von Stellenbosch. Knapp eine Autostunde von Kapstadt entfernt liegt die Universitätsstadt an der N2 Autobahn. Stellenbosch ist das Zentrum des südafrikanischen Weinanbaus.
Seine Attraktivität verdankt Stellenbosch der landschaftlich reizvollen Umgebung und den schönen Straßenzügen, die von kapholländischer Architektur geprägt sind.
In Stellenbosch ist das Klima um ein paar Grad wärmer als in Kapstadt und Constantia, da die Hügelketten den direkten Einfluss des Atlantiks mildern. Gleichzeitig weht nahezu ständig eine Brise von der False Bay herüber. Die große Hitze wie in Franschhoek oder Paarl wird so verhindert. Erfolgreich werden in Stellenbosch deshalb sowohl weiße Weinsorten wie Chardonnay und Chenin, als auch die roten Merlot, Cabernet Sauvignon und Pinotage kultiviert.
Die zahlreichen Weingüter erkennt man an kleinen braunen Schildern, die den Weg zu den Weinkellereien weisen. Eine spontane Weinprobe, meist mit herrlichem Ausblick über die Weinreben, verspricht einen herrlichen Aufenthalt auf einem Weingut.
• Delaire Graff
• Waterford
• Tokara
• Thelema
• Rust en Vrede
• Kleine Zalze
• Dornier
Was wäre ein heißer Sommertag durch die hügelig grünen Winelands ohne ein vorzügliches Mittagessen auf einem Weingut? Eine Tischreservierung im Voraus ist unbedingt zu empfehlen.
• Delaire Graaf
• Terroir
• Tokara
• Dornier
• Rust en Vrede
Bereits 1679, noch ein Jahrzehnt vor Franschhoek, wurde Stellenbosch als zweite Siedlung der jungen Kolonie „Südafrika“ von Simon von der Stel gegründet. Stellenbosch war zunächst keinen erwähnenswerten Weinbau-Erfolg vergönnt, obwohl schon früh Reben angepflanzt wurden. Ackerbau und Viehzucht bestimmten das frühe Bild und man konnte mit Constantia kaum konkurrieren.
Erst durch den Niedergang des süßen Constantia-Weins, verursacht durch den Befall der Reblaus und das Anpflanzen neuer Rebsorten, wurde Stellenbosch der Weg zum größten Weinanbaugebiet Südafrikas geöffnet.












