Wassermassen in den Victoriafällen und riesige Tierherden im Hwange Nationalpark

DAVID LIVINGSTONE SCHRIEB 1855 bei Entdeckung der Victoriafälle in sein Tagebuch: „…so liebliche Szenen müssen selbst von den Engeln im Flug angestaunt worden sein.“ Das sind sie, die Wasserfälle, die von den Einheimischen Mosi-oa-Tunya genannt werden: „donnernder Rauch“.

Zur Regenzeit, ab November, überzieht der Sprühnebel das Dorf Victoria Falls und lässt alle Knappheit und Dürre der vergangenen Monate schnell in Vergessenheit geraten.

Zimbabwe ist nicht so unkompliziert zu bereisen wie Südafrika und Namibia, doch mit einer guten Reisplanung erschließt sich der Westen und Süden des Landes sehr einfach. Es lohnt sich auf Entdeckung zu gehen.

Riesige Wildherden in seiner ursprünglichsten Umgebung sind im Hwange Nationalpark zu sehen; massive „Boulders“ liegen in der felsigen Umgebung bei Matopos Hills, hier ist auch das Grab von Cecil Rhodes. Das luxuriöse Singita Pamushana Reservat lädt zur exklusiven Safari an der Grenze zu Südafrika ein.

Ein Helikopter-Rundflug über die Victoriafälle, Bungee Jumping von der Grenzbrücke zu Zambia, ein Spaziergang mit Löwenbabys während eines „Lion Walks“ oder eine Elephant Back Safari, Victoria Falls überrascht.

Wer es gerne ruhig mag, kann sich am späten Nachmittag bei einem Gin&Tonic über den Zambezi Fluss steuern lassen. Doch selbst hier ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Elefantenherden oder Nilpferde vom Betrachten des gemächlichen Sonnenuntergangs ablenken.